„Am Ende der großen Treppe, die zur Aula des Humboldt-Gymnasiums in Berlin-Köpenick führte, saßen im Frühsommer 1995 drei spezielle Schüler, die seit Kindertagen alles gemeinsam unternommen hatten und durch dick und dünn gegangen waren: Paul, Andreas und Markus, die man nur im Dreierpack bekam, als Clique vom Humboldt Gymnasium weithin bekannt.“

Foto: Jörg Krauthöfer

So beginnt der zweite Köpenick-Krimi, auch der zweite Fall für Hauptkommissar Karl Sander und das Team vom Landeskriminalamt Berlin. Diesmal wird eine SOKO gebildet, da der Fall größere Dimensionen annimmt als vorher gedacht. Die verschiedenen Dienste des LKA Berlin müssen zusammenarbeiten, um am Ende diesen komplizierten Fall lösen zu können: ein Knoten, der aus verschiedenen Stricken und Handlungssträngen  besteht. Die Fäden laufen wieder in Köpenick zusammen und nehmen auch da ihren Anfang. Drei Schulfreunde  schlugen nach dem Abitur sehr unterschiedliche Wege ein, die es zu entschlüsseln gilt.

In diesem Krimi geht es um Erpressung, Mord, Entführung und schwere Wirtschaftskriminalität.
Die Ermittler werden durch die Neuorientierung der Clans, vor allem hin zur Wirtschaftskriminalität auf dem Immobiliensektor, vor neue Aufgaben gestellt.
Razzien mit fast 200 Beamten, die nötig sind für eine Wohnung oder Villa, als kurzfristige Einsätze rücken in den Fokus der verschiedenen Ressorts des LKA. Lokal begrenzte Ermittlungen sind nicht mehr möglich. Die Tendenz geht zur Radikalisierung und zu professionellen Einzeltätern. Immer mehr setzte sich bei den Clans das Prinzip durch, die Arbeit durch „Auftragstäter“ erledigen zu lassen.
So führt uns die Handlung wieder nach Köpenick, quer durch Berlin und bis nach München. Nicht immer gelingt es den Beamten, Privates und Dienstliches zu trennen.
Diese Geschichte, obwohl real in Köpenick und Berlin angesiedelt und auf aktuellen Entwicklungen beruhen, ist frei erfunden. Das trifft auch auf alle Personen zu. Ähnlichkeiten wären rein zufällig. Die Handlungsorte vom Allende-Viertel bis nach Neukölln  sind allerdings real und können aufgesucht werden.
Der Autor weicht absichtlich vom Klischee „Gut und Böse“ ab und gewährt dem Leser einen Einblick in Aktivitäten, Konflikte und das Privatleben beider Seiten.
Jähe Wendungen und ein Ende, mit dem so wohl niemand gerechnet hat, sind durchaus gewollt.
Das gleiche Ermittlerteam um Karl Sander treffen wir in allen drei Krimis des Köpenicker Autors wieder: 

  • „ Der Tote im Luisenhain“ , Anthea – Verlag, 2020, ISBN: 978-3-89998-340-1
  • „ Mörderische Gier“ , Anthea – Verlag, 2021, ISBN: 978-3-89995-341-8 
  • „ Mord an Bord“, epubli, 2021, ISBN: 978-3-7549-2323-8 

Alle diese Köpenick-Krimis sind u.a. erhältlich in der Tourismusinformation am Schlossplatz 1, bei Thalia im Forum Köpenick sowie in der PEAK Buchhandlung Oberschöneweide, Wilhelminenhofstr. 88. Außerdem sind alle Krimis auch in allen großen e-book Shops erhältlich.

Link zur Autorenseite mit weiteren Titeln von Ernst Michael Schwarz: https://t1p.de/2b3x 

 

Herbstcafé: Lesung mit Autor Ernst-Michael Schwarz
9. April 2022; 16:00 Uhr im Müggelheimer Heimatverein e.V.
Alt-Müggelheim 21, 12559 Berlin
Lesung aus dem neuen Berlin-Krimi „ Mörderische Gier” von Herrn Ernst-Michael Schwarz bei Kaffee und Kuchen
→ Eintritt 5,00 €

Lesung mit Autor Ernst-Michael Schwarz in der Wilhelmine 5
11. & 25. Juni um jeweils 18:00 Uhr
Wilhelminenhofstr. 5; 12459 Berlin 

-Ernst-Michael Schwarz