Was 2013 in Amerika entstand und vor ein paar Jahren als neuer Trend nach Deutschland kam, etabliert sich inzwischen immer mehr. 

Foto: Spreedrop

SUP Yoga ist für viele Sportbegeisterte die perfekte Kombination aus körperlicher Betätigung und Abschalten in der Natur. Während durch verschiedene Balanceübungen auf dem SUP Board die Konzentration gefordert wird, lädt die die Bewegungen des Wassers gleichzeitig zum Genießen und nach einer Stunde Schwitzen auch gern zur Abkühlung im kühlen Nass ein. 

Durch geschulte Lehrer wird man gekonnt durch die verschiedenen Asanas (Haltungen) geführt und kann sich selbst in der eigenen Balance spielerisch herausfordern. So ist es möglich, ganz bewusst den Moment wahrzunehmen und sich auf das Wesentliche zu fokussieren. 

SUP Yoga ist wirkungsvoll, denn durch das schaukelnde Brett werden viele tiefer liegende kleine Muskeln aktiviert, die beim normalen Yoga auf der Matte keine Rolle spielen. Diese Muskeln kommen nur zum Einsatz, weil die Balance auf dem SUP Board noch mehr gefordert ist, um nicht plötzlich im Wasser zu landen. Die Atemübungen an der frischen Luft stärken die Lunge und die Geräusche der Natur haben eine beruhigende Wirkung. Unser Monkey-Mind – was ein Begriff aus dem Yoga ist und so viel wie ruhelos, launenhaft, überspannt und scheinbar unkontrollierbar bedeutet – lernt, abzuschalten. Körper und Geist bewegen sich im Einklang mit dem Wasser hin zur Entspannung. 

SUP Yoga stärkt unsere Muskeln, verbessert Koordination und Gleichgewicht und führt zu innerer und äußerer Balance. Zudem macht es auch noch eine Menge Spaß!


–Franziska Schneider; Yogalehrerin