Kurzzeitig war im Gespräch, ob die eigentlich schon fertiggestellte Fabrik für E-Autos in Grünheide wieder abgerissen werden muss. Dem ist wohl nicht so. Der US-Konzern hat nun seine offizielle und finale Genehmigung erhalten. Der Bescheid umfasst ganze 66 Aktenordner was quasi einer Ladung eines Kleinlastwagens entspricht, wie Umweltminister Axel Vogel (Grüne) erklärte.

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Grund für die Länge des immissionsschutzrechtlichen Bescheids sind die ebenso umfangreichen Auflagen für den Umgang mit Wasser, mit Chemikalien und zum Thema Lärm. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) freut sich über den großen Schritt Brandenburgs in Richtung einer klimaneutralen Mobilität. Die Genehmigung sei „ein kleiner Sonnenstrahl in schwierigen Zeiten“, wie er dem Tagesspiegel erklärte. „Die Ansiedlung von Tesla ist deutschlandweit das erste Großprojekt, das Klimaneutralität mit der Schaffung zusätzlicher Industriearbeitsplätze verbindet. Die Tesla-Ansiedlung zeigt einmal mehr, wie attraktiv der Wirtschaftsstandort Brandenburg ist.“

– A. Schwirrat