Foto: Felix Grimm

Die Alte Möbelfabrik, ein kleines, versteckt liegendes Fabrikgebäude mit Garten drumherum, ist seit 1990 ein Ort, an dem Kinder, Jugendliche und Erwachsene ihre Freizeit gestalten und vor allem zum Theaterspielen zusammenkommen. 

Von Hausbesetzern zu Mietern und Theatergründern

Die Idee zur Gründung eines Kulturzentrums entstand im Oktober 1989. Mit der Besetzung des leerstehenden Gebäudes in der Karlstraße 12, am 31. März 1990, wurden die passenden Räume „gefunden“.  Am 9. April 1990 erfolgte die Gründung des Alte Möbelfabrik e.V.. 1995 wurde das Schlossplatztheater in der Köpenicker Altstadt als Spielstätte für die Theaterprojekte des Vereins gegründet.

Alles Theater

Im Zentrum der Aktivitäten stand von Anfang an, verschiedene Kunstrichtungen unter einem Dach zu vereinen, mit der Möglichkeit einer Zusammenarbeit. Da im Theater fast alle Künste zusammenkommen, hat sich das Theater sich zum verbindenden Element entwickelt. 

Theaterspielen vermitteln

Die theaterpädagogische Arbeit durchdringt alle Formen der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, ob nun innerhalb und außerhalb der Schule, ob in einer Gruppe oder in offenen Freizeitangeboten. Die jungen Spieler*innen entwickeln unter professioneller Anleitung ihre Theaterstücke selbst zu Themen, die ihnen wichtig sind. Es werden keine Vorkenntnisse gebraucht – aber Offenheit und Freude beim Ausprobieren und Neugier auf neue Erfahrungen.

Bretter, die die Welt bedeuten

Im Schlossplatztheater gibt es Theateraufführungen – meistens mit viel Musik – für jedes Alter. Beliebt sind auch die Familienvorstellung am Samstag oder Sonntag. Gleichzeitig zeigen auch die Kinder – und Jugendtheatergruppen unter dem Label „Junges Schlossplatztheater“ ihre Stücke auf den Brettern, die die Welt bedeuten.

Alte Möbelfabrik e.V., Karlstr. 12, 12557 Berlin; Tel.: (030) 651 65 16; www.alte-moebelfabrik.de

–Birgit Grimm