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Die Temperaturen steigen, die Sonne gibt alles, nur der Regen bleibt aus. Auch wenn es hier und da mal tröpfelt: Die anhaltende Trockenheit schürt Sorgen. Generell ist das Anzünden und Unterhalten von Feuer im Landschaftspark des ehemaligen Flugfelds Johannisthal verboten. So wird der Schutz des Lebensraums vieler seltener und streng geschützter Tierarten, wie der Zauneidechse, bodenbrütender Vogel- und verschiedener Insektenarten, aber auch seltener und geschützter Pflanzenarten gewährleistet. Leider scheint dies nicht allen Besuchenden einzuleuchten und so wurde das Grillverbot – insbesondere am 1. Mai, von vielen ignoriert und auch Flächen außerhalb des dafür vorgesehenen Bereichs genutzt. „Die Sicherheit und der Schutz von Mensch und Natur müssen jetzt im Vordergrund stehen,“ sagt Claudia Leistner, Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung, Straßen, Grünflächen und Umwelt. Laut Polizei wurden Lagerfeuer entzündet und noch glühende Grillkohle im grünen Dickicht entsorgt. Eine zu große Gefahr bei der aktuell anhaltenden Wetterlage. Ein Grillverbot – auch auf der dafür vorgesehenen Fläche, ist nun die die Konsequenz. Das Grillverbot gilt so lange, bis sich die Wetterlage ändert und die Bedingungen ein gefahrloses Grillen wieder möglich machen. Das Bezirksamt teilt weiter mit, dass Schilder vor Ort auf das Verbot hinweisen und Verstöße als Ordnungswidrigkeit geahndet werden.