Bild: artinspiring

Frauen, die viel Sport treiben oder ihn brauchen, um nach der Arbeit den Kopf freizubekommen, können oft gar nicht mehr ohne. Daher neigen sie dazu, auch während einer Schwangerschaft nicht aufzuhören, sich fit zu halten. Wer jedoch dachte, dass die Bewegung schädlich für das heranwachsende Kind wäre, irrt sich.

Tatsächlich weisen auch Krankenkassen, wie beispielsweise die AOK, darauf hin, dass Sport in diesen Monaten besonders wichtig sein kann – sowohl für die Mutter als auch das Baby. Es sprechen sogar viele Gründe dafür: Schwangerschaftsbeschwerden wie Durchblutungsstörungen können ausbleiben, Sportarten wie Schwimmen trainieren die für die Entbindung wichtigen Beckenboden- sowie Bauchmuskulatur, die Entwicklung des Babys wird positiv beeinflusst, aber auch das Comeback zur ursprünglichen Fitness nach der Geburt wird erleichtert. Auch argumentiert die AOK, dass Frauen, die während der Zeit bis zur Empfängnis dreimal wöchentlich für mindestens eine halbe Stunde Sport treiben, eine geringere Gewichtszunahme sowie ein niedrigeres Risiko für Schwangerschaftsdiabetes oder Bluthochdruck nachgewiesen wurde. Doch spätestens ab der zwölften Schwangerschaftswoche kann übermäßige Bewegung eine ernsthafte Gefahr für das heranwachsende Lebewesen darstellen. Aus diesem Grund hören viele Schwangere ab dem dritten Monat mit der sportlichen Betätigung auf – doch das muss nicht sein. „LAUFMAMALAUF” ist ein Outdoor-Fitness-Anbieter für Mütter, dessen Programm sich genau auf diesen Zeitraum ab der zwölften Schwangerschaftswoche fokussiert. Das Unternehmen ist DACH-weit bekannt und bietet Kurse für werdende, aber auch gewordene Mütter an, die wieder zu ihrer alten Form zurückfinden wollen. Auch (zukünftige) Väter sind bei den Programmen sehr gern gesehen. Wer sich auf die Geburt vorbereiten und gleichzeitig selbst fit halten möchte, kann sich für das „Ganz schön schwanger“-Angebot anmelden. Laut Unternehmenswebsite ist es „das perfekte Workout- und Wellness-Programm für eine beschwerdefreie Schwangerschaft, eine leichte Entbindung, eine schnelle Rückbildung und eine optimale Entwicklung des Babys“. Eine 60-minütige Einheit bereitet die erwartungsfrohen Mütter mithilfe von Ausdauer-, Kraft- und auch Beweglichkeitstrainings an der frischen Luft auf ihre große Challenge vor. Im Vordergrund der Übungen steht vor allem der Spaß an der Bewegung, weshalb die Anforderungen individuell angepasst werden. Besonders schön: Werdende Mütter haben zugleich die Gelegenheit, andere Frauen mit Babybauch aus der Nachbarschaft kennenzulernen und sich auszutauschen. Voraussetzung für die Teilnahme ist lediglich, dass der zuständige Arzt die Gesundheit der Schwangeren vorab untersucht und für gut befindet. Für Frauen, deren Spross bereits das Licht der Welt erblickt hat, bietet „LAUFMAMALAUF“ zudem einen Kinderwagenkurs an. Während der Knirps also im Kinderwagen schlummert, können die Mütter ihrem einstündigen Zirkeltraining nachgehen und sich im Anschluss im obligatorischen Café-Besuch mit den Teilnehmerinnen über den Alltag als frischgebackene Mutter austauschen. Das Unternehmen empfiehlt eine Teilnahme an diesem Kurs ab der achten Woche nach der Entbindung, betont jedoch auch, dass hier individuelle Regenerationen deutlich entscheidender sind als eine theoretische Zeitangabe. Auch Frauen – und Väter! – mit älteren Kindern finden bei LAUFMAMALAUF das geeignete Angebot für ihre Ansprüche.

Besonderheiten, die den Anbieter auszeichnen, sind unter anderem die verschiedenen Veranstaltungen, um die Teilnehmerinnen auch außerhalb der Sportblase zusammenzubringen: Beim Frühlings-Frühstück, dem Herbstfest mit Laternenumzug oder auch dem Sommer-Picknick im Park kommen die Sportlerinnen und ihre Familien zusammen. Darüber hinaus sind die Trainerinnen speziell für den Sport mit Schwangeren und frischgebackenen Müttern ausgebildet und vergessen dabei auch die persönliche Beziehung zu den Teilnehmenden nicht. Ein besonderes Augenmerk legen sie dabei natürlich auf das Fitnesslevel ihrer Sportlerinnen, wissen aber zugleich über die Lebenssituationen, Kinder und weitere familienrelevante Aspekte Bescheid. In Berlin werden in Treptow-Köpenick täglich verschiedene Kurse angeboten, die unter www.laufmamalauf.de/staedte einsehbar sind. Für diejenigen, die sich sonst nicht mit Krafttraining und Fitness-Studio-Aufenthalten beschäftigen, gibt es ebenfalls gute Neuigkeiten: Sie können sich schon mit kleinen Maßnahmen fit halten. Besonders wichtig ist die Bewegung für Frauen, die ihre berufliche Tätigkeit überwiegend im Sitzen ausüben. Treppensteigen, Fahrradfahren oder auch zu Fuß einkaufen zu gehen kann bereits präventiv wirken und lässt sich optimal in den Alltag integrieren.

–Lotti Hermel