Grafik: KGB Berlin

Anfang September ist es bereits zum 9. Mal soweit: Die Kunstwoche der Kommunalen Galerien (KGB) geht vom 2. bis zum 11. September in die nächste Runde. Insgesamt laden 34 Galerien Berlins dazu ein, den Facettenreichtum der Kommunalen Galerien kennenzulernen und in die Welt der Künste auf kommunaler Ebene einzutauchen.

Neben angebotenen Workshops, Konzerten, Fahrrad- und Bustouren sowie Spaziergängen, haben Besuchende auch die Möglichkeit, persönlich mit eine*r der über 200 beteiligten Kunstschaffenden ins Gespräch zu kommen. Den Fokus der KGB-Kunstwoche bilden 38 Ausstellungen und deren Begleitveranstaltungen in den 34 kommunalen Galerien Berlins. Von Fotografien und Skulpturen, über Malerei und Grafikarbeiten, bis hin zu Video- und Soundinstallationen oder Performancekunst: Im Rahmen der KGB ist für Groß und Klein, für Interessierte und solche, die Neues kennenlernen wollen, etwas dabei. Thematisch sind die Ausstellungen ebenso vielseitig aufgestellt und so wird mal die künstlerische Feldforschung vorgestellt und ein anderes Mal liegt der Fokus auf der rebellierenden Kraft der Kunst. Nur um ein paar wenige Beispiele zu nennen: Letzteres spielt z.B. in der Ausstellung „Battle Cry“, die in der „Galerie Nord I Kunstverein Tiergarten“ zu sehen ist – unter anderem mit Arbeiten der ukrainischen Künstlerinnen und Künstler Zhenia Stepanenko und Maksym Khodak – eine entscheidende Rolle. „Kunst als Auflehnung“ heißt hierbei das Motto. Gleiches gilt für die Ausstellung „It‘s Brutal Out Here“ in der „Galerie Paterre“: Zu bestaunen sind dreidimensionale Arbeiten der Künstler*innen Lukas Liese, Zoë Claire Miller und Mary-Audrey Ramirez. Im Rahmen des Projekts „Stad(T)raum Fennpfuhl 50“ beschäftigen sich diverse Ausstellungen mit dem urbanen Raum im Bezirk Lichtenberg. Zu sehen sind Arbeiten unterschiedlichster künstlerischer Genres: „Teilstadt-Mosaik“ zeigt in der „Galerie im Kulturhaus Karlshorst” abstrakt-surreale Bildwelten des Künstlers Wadim Hermann und fällt unter die Thematik der künstlerischen Feldforschung.

Zum krönenden Abschluss der KGB am 11. September, gibt es übrigens ordentlich was auf die Ohren: Vor der „Galerie im Körnerpark“ trifft Kunst auf Musik. Vier Bands und ein DJ-Programm sorgen für ein imposantes akustisches Erlebnis. Wir freuen uns auf eine unvergessliche Woche voller Kunst, Kultur und neuer Eindrücke!

Die KGB-Sounds finden im Rahmen des Kultursommerfestivals Berlin 2022 statt.

– A. Schwirrat