Man könnte meinen, es gehört mittlerweile zum Stadtbild Berlins: Hier und da sieht man in Hauseingängen ausrangierte Kommoden, auf Gehwegen alte Sofas oder einsame Matratzen an diversen Häuserfassaden lehnen. Das alles fällt in Berlin übrigens unter die illegale Müllentsorgung, kann bis zu 50.000 € kosten und sieht obendrein recht unschön aus. Mit dem Veranstalten sogenannter Tausch- und Sperrmüllmärkte, will die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) dem nun entgegenwirken: Im Jahr 2023 soll es berlinweit – auch in Treptow-Köpenick, mehr als 400 solcher Tauschmöglichkeiten geben. Für die Durchführung solcher Sperrmüllaktionen hat der Senat der Berliner Stadtreinigung entsprechende Mittel zugesagt. Bereits im Juni dieses Jahres wurde von der Howoge und der bezirklichen Sozialraumorientierten Planungskoordination (SPK) eine solche Aktion in der Kölnischen Vorstadt durchgeführt. Hoffen wir auf viele weitere solche Aktionen!

Foto: Cora Müller