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Seit Oktober gibt es eine Überbrückungslösung für das sogenannte 9-Euro-Ticket. Berlinerinnen und Berliner konnten damit während der Sommermonate quer durch Deutschland touren. Dass nach dieser Zeit die Kosten für eine Fahrt wieder auf die üblichen Preise ansteigen sollten, war für viele Fahrgäste nicht nur unverständlich, sondern unter Anbetracht aktuell steigender Preise schlicht nicht zu stemmen. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg hat den Plänen für ein 29-Euro-Ticket im Tarifbereich AB zugestimmt. Allerdings kann das Ticket nur von Abonnent*innen genutzt werden. Das heißt: Sollte man vergessen, dieses Abonnement rechtzeitig zum Jahresende zu kündigen – denn länger wird diese Übergangslösung wohl nicht gelten, rutscht man automatisch in ein Standart-Abo, was wiederum bedeutet, dass ab dann der gewöhnliche Preis gezahlt werden muss. Brandenburg ist bei dem Ganzen allerdings nicht mitinbegriffen. Wie es dann ab kommendem Jahr weitergeht, ist bislang unklar. Fest steht jedoch: Um die Menschen zu einem Umstieg vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel zu bewegen, muss auch künftig was in Sachen Preispolitik passieren.

–Alexandra Schwirrat