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Dass es Clubs in Berlin regelmäßig und immer häufiger an den Kragen geht, ist bekanntlich keine Neuigkeit. Ähnlich steht es um das Revier Südost: Während die einen das weitläufige ehemalige Bärenquell-Areal an der Schnellerstraße 137 als weiteren Lichtblick der Kulturlandschaft Schöneweides sehen, ist das bunte Treiben – vor allem Anwohnenden, zu lärmintensiv. Dabei geht es vorrangig um die insgesamt fünf Beschallungsanlagen – die laut Fachbereich Umweltschutz des Bezirksamts jedoch richtig eingepegelt und versiegelt worden sind: „Es liegen keine schädlichen Lärmimmissionen entsprechend § 3 BImSchG vor.” Dennoch gibt es regelmäßige Beschwerden – vor allem aus der Friedrich-List und Tabbertstraße. Hier sollen nun als Maßnahme und in Absprache mit den Betreibenden des Revier Südost auch Messungen der tieffrequenten Geräusche nach der DIN 45680 durchgeführt werden. Das Ergebnis wird darüber entscheiden, ob die Anlagen erneut eingepegelt werden müssen.

–Alexandra Schwirrat