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Berlins Stadtbild ist geprägt von ständigem Wachstum. Mehr Einwohnende bedeutet aber auch mehr Bedarf an öffentlichen Verkehrsmitteln. Die sind besonders für die Bewohnenden der Randbezirke elementar, da sie eine wichtige Anbindung an verschiedene Großraumsiedlungen und Gegenden mit Einfamilienhäusern darstellen. Zwischen den Ortsteilen Johannisthal und Gropiusstadt – genauer noch: zwischen der Endhaltestelle in Johannisthal und dem U-Bahnhof Zwickauer Damm oder Johannisthaler Chaussee, soll künftig eine neue Tramlinie entstehen. Eine genaue Route steht noch nicht fest – aktuell prüft die Senatsverkehrsverwaltung verschiedene Aspekte, wie beispielsweise notwendige Eingriffe in die Stadtnatur. Auch eine Verbindung zur U-Bahnlinie U7 soll mit der neuen Linie hergestellt werden, die stark frequentierte Buslinie M11 ab dem S-Bahnhof Schöneweide würde obendrein entlastet. Rund 50 Millionen Euro soll die neue Tramlinie kosten, im Jahr 2029 fertiggestellt sein und die Bezirke Lichtenberg, Treptow-Köpenick und Neukölln miteinander verbinden. Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, sich dahingehend in die Planung einzubringen. Seit Anfang Oktober können Interessierte Bedenken und Hinweise auf www.mein.berlin.de äußern.

–Alexandra Schwirrat